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Im Jahr 2003 erhielten wir zu Testzwecken einen neuartigen Lithium-Mangan-Akkumulator,
der als Elektrodenmaterial nicht Kobalt, wie beim zuvor beschriebenen
herkömmlichen Lithium-Akku,
sondern Mangan dem sogenannten Spinell eingelagert hat. Dieser
Akku erwies sich für uns als wahrer "Wunderakku" und überzeugt
durch folgende Eigenschaften:
Gegenüber einem Nickel-Metall-Hydrid-Akkumulator ist die Energiedichte
um ca. 30% größer.
Sehr gute Hochstrombelastbarkeit der Zellen und eine niedrige Selbstentladung
von ca. 2% im Monat.
Bei Temperaturen von -15°C liegt die Leistungs-entnahme noch bei über
95%.
Eine defekte Schutzbeschaltung verringert zwar die Kapazität des
Akkumulators, es kommt jedoch nicht zu einer verheerenden explosionsartigen
Reaktion wie zuvor beim Lithium-Ionen Akku beschrieben.
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Mechanische (innere) Beschädigungen des Akku-mulators, z.B. durch
Fall oder Quetschung und sogar ein Aufplatzen des Zellengehäuses,
simuliert durch einen eingeschlagenen Nagel, führt zu keiner kritischen
Reaktion des Akkus.
Die Alterung durch Lagerung im vollgeladenen Zustand und bei hohen Umgebungstemperaturen
ist wesentlich geringer als bei einem Lithium-Ionen-Akku. Als weitere
positive Eigenschaft muss hervorgehoben werden, dass der Lithium-Mangan-Akku
bei einem Ausfall, z.B. durch Alterung, keinen gefährlichen Wasserstoff
freisetzt und deshalb von uns erstmals eine sichere Ladung in einem geschlossenen
Gehäuse ermöglicht wird.
Diese positiven Eigenschaften des Lithium-Mangan-Akkus machten
es uns möglich, neue Unterwasserleuchten mit bisher nicht da gewesenen
Eigenschaften zu konstruieren.
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