Wissenswertes über Leuchtmittel
 
 








Hartenberger LED-Module für UW-Kleinleuchte/Stableuchte

Hartenberger Unterwassertechnische Geräte GmbH - Konzeption mit Know-How

 

LED
Licht-Emittierende-Dioden

Die Effizienz eines Leuchtmittels wird bestimmt durch das Verhältnis der aufgenommenen Leistung zum abgegebenen Lichtstrom.
Die Maßeinheit ist Lumen pro Watt (lm/W).
Nachfolgend einige Vergleichswerte für gängige Leuchtmittel in der Reihenfolge ihrer Effizienz:
(Stand 01.2008)

Glühlampe ca. 15 lm/W
Halogenglühlampe (Baumarkt) ca. 25 lm/W
Kaltlichtspiegelreflektor (Baumarkt) ca. 30 lm/W
Halogenglühlampe HLX ca. 35 lm/W
Weiße Hochleistungs LED 3,5W ca. 55 lm/W*
21/24W Brightstar Gasentlad.Lampe

ca. 60 lm/W

Energiesparleuchte ca. 65 lm/W
10W Welch Allyn Gasentlad.Lampe

ca. 65 lm/W

Leuchtstofflampe

ca. 80 lm/W

35W D2 Gasentladungslampe ca. 90 lm/W
*Wir geben hier die reale Lichtausbeute im Dauerbetrieb bei praxisbezogener Kühlung im Wasser an.
Die von den LED Herstellern angegebene Lichtausbeute (z.B. 100 lm/W) ist nur im Labor bei maximal 25°C Betriebstemperatur und für den Bruchteil einer Sekunde erreichbar. Der Betrieb erfolgt dann auch nur im Teillastbereich (ca. 1/3 der angegebenen Maximalleistung).
Leider übernehmen die meisten Hersteller von Taucherlampen diese "Fantasiewerte" unreflektiert und verunsichern somit die Kundschaft.
Die seit Anfang 2008 von uns verbaute neueste Generation der LED Leuchtmittel übertrifft jedoch auch unter praxisbezogenen Bedingungen die Effizienz eines Halogenleuchtmittels.
Die Entwicklung der LED-Technik schreitet zwar immer langsamer fort aber es werden in absehbarer Zeit Leuchtdioden zur Verfügung stehen, die im Dauerbetrieb den Wirkungsgrad einer Gasentladungslampe erreichen werden.
Unsere Kunden können sicher sein, dass wir nur die effektivsten LED-Leuchtmittel verwenden die auf dem Markt erhältlich sind und diese unter optimalen Bedingungen verbauen (Kühlung und elektronische Überwachung der Betriebszustände).

 


 

 

Die nicht in Licht umgewandelte Energie erzeugt Wärme. Demzufolge produzieren LED-Leuchten zur Zeit nur unwesentlich weniger Wärme als die effektivsten Halogenglühlampen (Stand 10.2007).

Worauf einige Anbieter von LED-Leuchten ihre Behauptungen begründen, LEDs hätten einen besseren Wirkungsgrad als Halogenglühlampen, weil angeblich keine Wärme erzeugt wird, ist uns nicht verständlich.

Lediglich der Lichtstrahl einer LED ist nahezu kalt.
Das bedeutet jedoch, dass die gesamte freigesetzte Wärme des Licht produzierenden Halbleiters nach "hinten" über die Leiterplatte/Kühlfläche abgeführt werden muss. Um eine Hochleistungs-LED nicht zu zerstören, darf diese nur wenige Sekunden ohne entsprechende Wärmeableitung (Kühlung) betrieben werden. Dieser Sachverhalt erfordert einen verstärkten konstruktiven Aufwand, um die notwendige Wärmeableitung / Kühlung zu gewährleisten.

LEDs erzeugen kein gleichmäßiges Farbspektrum. Die rote Farbe wird sehr schlecht wiedergegeben. Die Farbtemperatur von weißen LEDs beträgt ca. 5500K.

Nähere Einzelheiten über unsere LED-Module finden Sie bei der Beschreibung LED-Technik



 









 

HID
High-Intensity-Discharge

Ein Gasentladungsbrenner (HID, High Intensity Discharge) verhält sich bezüglich der Farbwiedergabe ähnlich wie eine LED.
Der Wirkungsgrad gegenüber unserem HLX Hochleistungs-Halogenlicht ist je nach Hersteller
ca. 2 bis 3x besser (siehe Vergleichswerte für gängige Leuchtmittel).
In unserer Leuchte Mega D2 kommt ein 35W Gasentladungsbrenner aus dem Automobilbau mit einer Farbtemperatur von ca. 4600K zum Einsatz.

 

 


In unserer Leuchte Wrack maxi Gasentladung verwenden wir einen 10W Brenner aus der Medizintechnik mit einer Farbtemperatur von
ca. 6000K.


Nähere Einzelheiten finden Sie bei der Beschreibung der entsprechenden Leuchte Mega D2 und Tech-Leuchten Wrack maxi HID.



 






 

Halogen

In Halogenglühlampen wird das gesamte sichtbare Farbspektrum produziert. Es erfolgt eine sehr gute Darstellung der roten Farbtöne. Ein Großteil der aufgenommenen Energie wird jedoch in Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) umgewandelt. Der von uns eingesetzte Reflektor aus Aluminium strahlt diese Wärme nach "vorne" ab und schützt dadurch die Leuchte vor Überhitzung.
Einige Hersteller von Unterwasserleuchten verwenden sogenannte Kaltlicht-Reflektorlampen mit Reflektoren aus beschichtetem Glas. Diese Beschichtung reflektiert das wärmestrahlende Infrarotlicht nicht und lässt dieses zum großen Teil nach "hinten" entweichen. Es besteht die Gefahr eines Wärmestaus unterhalb des Reflektors. Die Lebensdauer der dahinter befindlichen Akkumulatoren kann dadurch verkürzt werden.
Da bei einer Kaltlicht-Reflektorlampe die Trennung zwischen nicht sichtbarer Infrarotstrahlung und dem sichtbaren Rotlicht nicht exakt erfolgt, wird leider auch ein großer Teil des sichtbaren und unter Wasser gewünschten roten Farbspektrums "verschluckt".
Die von uns verwendeten HLX-Halogenglühlampen sind mit Xenon-Gas gefüllt und haben einen besonders guten Wirkungsgrad. Die Lebensdauer beträgt ca. 100 Std. Die Farbtemperatur liegt bei
ca. 3500K.
Die im "Baumarkt" erhältlichen Halogenglühlampen und Kaltlicht-Reflektorlampen haben eine Lebensdauer von ca. 2000 Std. und besitzen deshalb einen sehr schlechten Wirkungsgrad.
Ein von uns mit Überspannung betriebener 50W HLX Brenner erzeugt eine größere Helligkeit als ein 100W "Baumarktbrenner".



 








 

Fazit

Wir empfehlen die Verwendung eines LED-Leucht-mittels bzw. eines Gasentladungsbrenners bei Nachttauchgängen im Süßwasser, in dunklen und trüben Gewässern und beim Höhlentauchen.


In tropischen Gewässern ist wegen der besseren roten Farbwiedergabe das Halogenlicht vorzuziehen.

(siehe Tomatentest)